So können Existenzgründer Steuern sparen

Als Existenzgründer möchte man seine Firma so sicher wie möglich aufbauen. Der unternehmerische Gewinn hängt nicht nur vom Betriebsergebnis ab. Wer geschickt investiert und steuerliche Vorteile für das junge Unternehmen nutzt, kann zusätzliche Wirkungen erzielen. Wie? – das veranschaulicht die folgende Infografik.

Fahrtkosten prüfen

Bei der Fahrtkosten kann man zwischen einer Pendlerpauschale oder den tatsächlichen Kosten wählen. Mit einem sehr kleinen, sparsamen Fahrzeug kann es möglich sein, dass man mit der Pendlerpauschale besser wirtschaftet. Wer mit der 1%-Regelung nicht zufrieden ist, sollte ein Fahrtenbuch führen. Mit dieser Dokumentation rechnet man die tatsächlichen Kosten für das Auto ab.

Quelle: stevepb/pixabay.com

Alle Aufwendungen steuerlich erfassen

Gerade in der Gründungsphase werden viele Geräte und Maschinen angeschafft. Für diese Investitionen kann man sich die Vorsteuer vom Finanzamt erstatten lassen. Außerdem sollte man den Investitionsabzugsbetrag nutzen, um sich einen Zuschuss für die nötigen Anschaffungen zu holen. Büromaterial, Werbemaßnahmen und Unterstützungen durch externe Berater können ebenfalls vollständig steuerlich geltend gemacht werden.

Sonderausgaben geltend machen

Zu den Sonderausgaben zählen Versicherungen, Bewirtungskosten und Weiterbildungskosten. Zu Weiterbildungskosten könnten eine Meisterschule, Fortbildungslehrgänge oder Sprachkurse zählen. Auch Fachliteratur wie Zeitschriften und Bücher zählt zu den Weiterbildungskosten. In einigen Bereichen sind diese Publikationen sehr teuer. Durch die steuerliche Berücksichtigung hat man mehr Spielraum bei der Anschaffung der wichtigen Unterlagen.

Arbeitszimmer anteilig berechnen

Falls man seine Firma im Homeoffice betreibt, kann man die Kosten für das Arbeitszimmer bei der Steuererklärung angeben. Dazu gehören die anteilige Miete sowie Verbrauchskosten. Auch externe Lagerräume für Material oder Akten zählen zu den Gewerberäumen, die in der Steuererklärung Berücksichtigung finden sollten.

Alexandra Rüsche 21. Dezember 2016

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