Nie mehr Außenstände

Rechnungen für erbrachte Leistungen zu schreiben, gehört sicherlich zu den eher angenehmen Aufgaben eines Unternehmers. Noch angenehmer ist es, wenn diese Rechnungen pünktlich bezahlt werden. Obwohl in Deutschland unter Geschäftspartnern eine recht gute Zahlungsmoral besteht, kann es doch immer wieder vorkommen, dass Rechnungen verspätet oder überhaupt nicht beglichen werden. Das kann für nicht wenige Unternehmer fatale Folgen haben. Ebenso lassen sich Selbstständige und Firmeninhaber manchmal auf lange Zahlungsziele ein, nur um den jeweiligen Auftrag zu erhalten.

Foto: Bildarchiv ARKM

Doch entweder ist die eigene Kapitaldecke von Anfang an zu dünn oder die ausstehenden Rechnungen häufen sich, während das eigene Geld beispielsweise durch Materialbeschaffung, Fixkosten und Lohnzahlung zusehends schrumpft. Dabei geht durch nicht rechtzeitig beglichene Rechnungen viel mehr verloren als der eigentliche Rechnungsbetrag. Die Verzinsung des Eigenkapitals sinkt mit dessen Verringerung. Zinsbeträge auf Kreditlinien der Banken erhöhen sich, weil diese bis zur Grenze ausgeschöpft werden und letztlich kann es dazu kommen, dass der Unternehmer selbst in Zahlungsverzug gerät. In einer Umfrage unter Firmen, die Insolvenzantrag stellten, nannten über 80 % die schlechte Zahlungsmoral ihrer Kunden als Grund für die Schieflage der eigenen Firma.

Die einfache Devise: Geld gegen Ware funktioniert in vielen Teilen des Geschäftslebens nicht. Oft wird nicht ein fertiges Produkt verkauft, sondern es wird etwas beauftragt, das zuerst gebaut oder entwickelt werden muss, wozu das jeweilige Unternehmen aufgrund seiner fachlichen Ausrichtung in der Lage ist. Doch dafür kann nur bedingt Geld im Voraus verlangt werden, denn der Auftraggeber hat das Recht, das abgelieferte Produkt auf seine Vollständigkeit und Funktionalität entsprechend der Vorgaben zu prüfen. Folglich bleibt nur die Rechnungsstellung nach Beendigung des Auftrags.

Eine gute Möglichkeit, dieser Problematik zu begegnen, ist beispielsweise das Factoring von A.B.S. Eine Lösung, die nicht nur das Thema Außenstände für den Unternehmer in den Griff bekommt. Dabei begleicht das Factoring-Unternehmen ausgestellte Rechnungen innerhalb weniger Tage mit etwa 90 % der ausgestellten Rechnungssumme. Üblicherweise funktioniert dies in der Form, das der Unternehmer einmal die Rechnung an den eigentlichen Auftraggeber sendet und in Kopie an das Factoring-Unternehmen. Von nun an übernimmt das Factoring-Unternehmen das Mahnwesen, wenn es notwendig werden sollte. Dabei kann die Vereinbarung zwischen dem Unternehmer und dem Factoring-Unternehmen so gestaltet sein, das für den Rechnungsnehmer nach wie vor der Unternehmer als Forderungsnehmer auftritt, das Factoring-Unternehmen bleibt namentlich im Hintergrund. Übrigens sind die einbehaltenen 10% des Rechnungsbetrages durch das Factoring-Unternehmen nur ein vorläufiges Sperrbetrag, der nach der Begleichung des ausstehenden Betrages durch den Rechnungsnehmer mit den wesentlich geringeren Factoring-Gebühren verrechnet und überwiesen wird. Factoring ist die moderne Art, mit Außenständen umzugehen.

Sven Oliver Rüsche 4. Januar 2017

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