HELIOS Klinik Wipperfürth erhält zum 2. Mal Qualitätssiegel in der Hygiene

MRE-Netzwerk der Region Rhein-Ahr zertifiziert Wipperfürther Krankenhaus

Wipperfürth – Hygiene und Infektionsschutz wird in der HELIOS Klinik Wipperfürth großgeschrieben. Daher ist das Wipperfürther Krankenhaus nun auch bereits zum zweiten Mal mit dem Qualitätssiegel des MRE-Netzwerkes der Region Rhein-Ahr zertifiziert worden.

Damit wurde die Klinik als eine von 74 Häusern der Region nach einem umfangreichen Audit für ihr vorbildliches und umfangreiches Hygienemanagement ausgezeichnet. „Wir freuen uns, dass wir die Stärke unseres Hauses in diesem immens wichtigen Bereich zur Sicherheit unserer Patienten nun zum wiederholten Male nachweislich unter Beweis stellen konnten“, betont Klinikgeschäftsführerin Daniela Becker. Unterschiedlichste Kriterien gilt es zu erfüllen, um das Qualitätssiegel des MRE-Netzes Region Rhein-Ahr zu erhalten.

Entscheidend für die Vergabe sind unter anderem regelmäßige Schulungen und Fortbildungen aller Mitarbeiter, Informationsmaterialien für Patienten und Angehörige, die richtige Reinigung und Desinfektion sowie Erarbeitung und Umsetzung von Maßnahmen im Umgang mit multiresistenten Erregern. Zudem werden alle Risikopatienten nach Empfehlung des Robert-Koch-Instituts sowie gemäß dem Leitfaden der Krankenhaushygiene bei Aufnahme gescreent, d.h. auf bereits vorhandene Erreger untersucht.

Quelle: Helios Klinikum Wipperfürth

Quelle: Helios Klinikum Wipperfürth

„Die Einhaltung von Hygienestandards ist einer der wichtigsten Aspekte unseres Gesundheitswesens und gerade in Krankenhäusern von besonderer Bedeutung“, erklärt Rebecca-Marie Henke, Hygienefachkraft der HELIOS Klinik Wipperfürth. „Wir legen viel Wert auf die korrekte Umsetzung von Hygienemaßnahmen und messen dies durch verschiedene Prüfverfahren. Ich freue mich, dass unsere Arbeit und die positiven Ergebnisse, die wir hier erzielen, bestätigt werden“, so die Hygienefachkraft weiter. Im Jahr 2015 konnten hier lediglich drei von insgesamt 54 MRSA-Fällen als nosokomial, d.h. im Krankenhaus erworben, gewertet werden. „Alle anderen betroffenen Patienten waren schon vor der Aufnahme mit dem Erreger kolonisiert“, betont Rebecca-Marie Henke und verweist auf den Vergleich mit einem bundesweiten Durchschnitt: „Unseren 5,7 Prozent steht in diesem Fall ein bundesweiter Vergleichsdurchschnitt von 9,7 Prozent in 2014 gegenüber!“ Neben der Hygienefachkraft Rebecca-Marie Henke kümmern sich weitere speziell geschulte hygienebeauftrage Ärzte und hygienebeauftrage Pflegekräfte um den so wichtigen Bereich in der HELIOS Klinik Wipperfürth.

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 111 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 72 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, 17 Präventionszentren und 15 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin. HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 34.000 Betten und beschäftigt rund 70.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.

ARKM Zentralredaktion 8. April 2016

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