Gummersbach: Fachtag „Zusammenarbeit von Gesundheitswesen und Jugendhilfe“

Oberbergischer Kreis – Die Jugendämter im Oberbergischen Kreis in Kooperation mit dem Kreiskrankenhaus Gummersbach laden zu einer Fachtagung zum Thema „Zusammenarbeit von Gesundheitswesen und Jugendhilfe“ ein.

Gemäß der Bundesinitiative „Netzwerke Frühe Hilfen und Famillienhebammen“ wurden zwischenzeitlich in den Kommunen des Oberbergischen Kreises Netzwerke der „Frühen Hilfen“ installiert.

Sie sollen lokale und regionale Unterstützungssysteme mit koordinierten Hilfsangeboten für Eltern und Kinder ab Beginn der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren mit einem Schwerpunkt auf der Altersgruppe der 0 – 3 jährigen bilden.

„Frühe Hilfen“ zielen darauf ab, Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern in Familie und Gesellschaft frühzeitig und nachhaltig zu verbessern. Neben alterspraktischer Unterstützung wollen „Frühe Hilfen“ insbesondere einen Beitrag zur Förderung der Beziehungs- und Erziehungskompetenz von (werdenden) Müttern und Vätern leisten.

Damit tragen sie maßgeblich zum gesunden Aufwachsen von Kindern bei und sichern deren Rechte auf Schutz, Förderung und Teilhabe.

Zentral für die praktische Umsetzung „Früher Hilfen“ ist deshalb eine enge Vernetzung und Kooperation von Institutionen und Angeboten aus den Bereichen des Gesundheitswesens , der Schwangerschaftsberatung, interdisziplinären Frühförderung, der Kinder- und Jugendhilfe und weitern sozialen Diensten.

Sönke Eichner (Jugendamt Stadt Radevormwald), Thomas Schulte (Jugendamt Stadt Gummersbach), Myriam Moro und Karin Kohl (Kreisjugendamt), Anja Dürselen (Jugendamt Stadt Wiehl) und Ute Dalmus (Jugendamt Stadt Wipperfürth) (Foto: OBK)

Sönke Eichner (Jugendamt Stadt Radevormwald), Thomas Schulte (Jugendamt Stadt Gummersbach), Myriam Moro und Karin Kohl (Kreisjugendamt), Anja Dürselen (Jugendamt Stadt Wiehl) und Ute Dalmus (Jugendamt Stadt Wipperfürth) (Foto: OBK)

Der Fachtag am Mittwoch, 9. März 2016 in der Halle 32, Steinmüllerallee 10, Gummersbach wird um 13 Uhr mit einer Begrüßung durch den Landrat des Oberbergischen Kreises Herrn Jochen Hagt und den Bürgermeister der Stadt Gummersbach Herrn Frank Helmenstein eröffnet.

Im Anschluss werden Dr. Rüdiger Kißgen Universitätsprofessor der Uni Siegen, Dr. med. Sönke Siefert aus Hamburg und Dr. med. Michael Hipp referieren.

Nach den Vorträgen, die die wichtige frühkindliche Bindung, das Babylotsenmodel der See You Stiftung und die notwendige Zusammenarbeit bei psychisch erkrankten Eltern in den Focus nehmen, wird es eine Podiumsdiskussion mit regionalen und überregionalen Vertretern aus dem Gesundheitsbereich und der Jugendhilfe geben.

Die Teilnahme am Fachtag ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten. Anmeldung bitte per E- mail an Thomas Schulte (Stadt Gummersbach): thomas.schulte@gummersbach.de.

ARKM Zentralredaktion 2. März 2016

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