Auch Hückeswagen wird ausgebaut – Mit 100 MBit/s ins Internet

§ Telekom-Netz wird mit neuester Technik ausgebaut
§ Rund 4.000 Haushalte im Vorwahlbereich 02192 werden vom Ausbau profitieren
§ Vectoring: Mehr Tempo im Internet mit bis zu 100 MBit/s

Hückeswagen – Wer gerne schnell im Internet unterwegs ist, kann sich doppelt freuen: Die Telekom baut ihr Netz im Vorwahlbereich 02192 aus und erhöht zugleich das Tempo: Dazu wird das Unternehmen knapp 20 Kilometer Glasfaser verlegen, ca.27 neue Multifunktionsgehäuse aufstellen und mit modernster Technik ausstatten. Dadurch werden knapp 4.000 Haushalte in Hückeswagen in Zukunft Vectoring-fähig. Vectoring ist ein Datenturbo für das VDSL-Netz. Im Vergleich zu einem bisherigen VDSL-Anschluss (Very High Speed Digital Subscriber Line) verdoppelt sich das maximale Tempo beim Herunterladen auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s). Beim Heraufladen vervierfacht sich das Tempo sogar auf bis zu 40 MBit/s. Das hilft beim Austausch von Dokumenten, Fotos und Videos im Internet. „Das Internet ist heute für Familien und Unternehmen unverzichtbar“, sagt Dietmar Persian, Bürgermeister der Stadt Hückeswagen. „ Nur die Stadt, die eine gute Infrastruktur besitzt, kann sich erfolgreich um die Ansiedlung von Familien und Unternehmen bemühen“. „Ich freue mich, dass wir mit der Schloss- Stadt Hückeswagen eine weitere Stadt im Oberbergischen Kreis an schnelle Netz anschließen werden. Mit dem neuen Netz können wir den Kunden alles aus einer Hand bieten: Telefonie, Internet und Fernsehen“, sagt Stefan Mysliwitz, kommunaler Ansprechpartner der Telekom Deutschland. Dafür investieren wir allein in Deutschland jedes Jahr bis zu vier Milliarden Euro.

Drei Schritte zum schnellen Internet
Erstens: Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Multifunktionsgehäuse (MFG), die großen grauen Kästen am Straßenrand, wird das Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt. Glasfaser ist das schnellste Übertragungsmedium. Das hohe Tempo hat allerdings seinen Preis: Das Verlegen von Glasfaser kostet rund 70.000 Euro pro Kilometer. Zweitens: Die Multifunktionsgehäuse werden mit moderner Technik ausgestattet und zu einer Art Mini-Vermittlungsstelle. Dort werden unter anderem die Datenpakete vom Kupferkabel auf die Glasfaser übergeben. Die MFG werden über das Ausbaugebiet verteilt. Die Entfernung zwischen Kunde und MFG soll möglichst gering sein. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit. Drittens: Die Kupferleitung, die vom MFG zum Kunden führt, wird durch Vectoring-Technik schneller. Vectoring beseitigt die elektromagnetischen Störungen, die auf der Kupferleitung auftreten. Dadurch ist mehr Tempo beim Herauf- und Herunterladen möglich. Beim Herunterladen erhöht sich die Geschwindigkeit von 50 auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s). Beim Heraufladen vervierfacht sich die Geschwindigkeit von 10 auf bis zu 40 MBit/s. Das hilft beim Austausch von Dokumenten, Fotos und Videos im Internet. Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind.

Weitere Informationen
Interessenten für einen neuen Anschluss können sich über die kostenlose Hotline 0800 330 3000 oder auf www.telekom.de/schneller über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife informieren und vorab registrieren lassen. Wer bereits einen DSL-Anschluss von der Telekom nutzt, kann ebenfalls jederzeit ins neue Netz wechseln. Hier genügt ein Anruf beim Kundencenter: 0800 330 1000.

Quelle: Schloss-Stadt-Hückeswagen/Deutsche Telekom AG

ARKM Zentralredaktion 30. März 2016